Zwischenstand

Neben vielen organisatorischen Dingen, wie Aufarbeitung des Arbeitsplans/ -berichts und Zeitplanung 2013, komme ich auch ab und an zum Lesen. Dabei schaue ich momentan in einen Band des Wichmannjahrbuchs aus den 1970er Jahren. Darin sind einige autobiographische Texte von Walter Adolph (1902-1975) enthalten. Er berichtet auch aus seiner Zeit als 2. Kaplan an St. Augustinus (erst Graun- dann Dänenstr.). Eine Episode erzählt wie Pfarrer Dr. Pelz, der Erbauer der neuen Kirche, vor dem Bauamt und dem fürstbischöflichen Delegaten Weihbischof Deitmer, den Entwurf von Bachem und Horvatin durchbringt.
Ein interessanter Einblick in die Arbeitsweise des Bauamtes, dessen Leiter Carl Kühn war. Direktes Material zum Bauamt aus dieser Zeit ist mit bisher unbekannt.

Zu Walter Adolph:

„* Berlin 21. November 1902, nach Abitur (1921) Theologiestudium in Breslau, 1927 katholischer Priester (Diözese Breslau, dann Berlin), Kaplan an St. Augustinus in Berlin, 1930 Sekretär der Katholischen Aktion des Bistums Berlin, 1932 Schriftleiter des »Katholischen Kirchenblattes für das Bistum Berlin« (bis 1936), 1933 Leiter der Fachschaft der katholisch-kirchlichen Presse in der Reichspressekammer (bis 1936), 1939 Kuratus mit dem Titel »Pfarrer« an Christus König in Berlin, 1945 residierender Domkapitular und Ordinariatsrat, Leiter des Morus-Verlags, 1952 Diözesanbeauftragter für die Katholische Rundfunkarbeit, 1958 Aufsichtsratsvorsitzender des »Petruswerks«, 1961 Generalvikar des Bischofs von Berlin Alfred Bengsch (bis 1969), Apostolischer Protonotar a.i.p., 1969 Bischöflicher Beauftragter für die Weiterführung und den Abschluß der mit dem Senat von Berlin laufenden Verhandlungen, † Berlin 25. April 1975, ▭ Berlin-Reinickendorf 5. Mai 1975 Domfriedhof St. Hedwig.“

Q:  http://www.dioezesanarchiv-berlin.de (Zugriff: 7.12.2012)

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