St. Hedwig vor 63 Jahren – Kuppelaufbau

Während weiter um eine Entscheidung zur Renovierung/ zum Umbau von St. Hedwig gerungen wird, blicke ich zurück.
Zum Weihnachtsfest 1952 schenkte die Bauleitung St. Hedwig der VEB Bau dem Berliner Bischof Wilhelm Weskamm ein Fotoalbum mit Bildern von der Kuppelbaustelle.

Heute eine Aufnahme mit Blick über den Bebelplatz. Man sieht die Zerstörung der Innenstadt. Dabei sind einige bauliche Spezialitäten zu erkennen, wie die Kuppel der Lesehalle der (preußischen) Staatsbibliothek. Die 1903-1914 durch Ernst von Ihne, der in der Krypta von St. Hedwig bestattet war, erbaut wurde.

St. Hedwig 1952, Aus einem Erinnerungsalbum für Wilhelm Weskamm
Q: Pfarrarchiv Domgemeinde St. Hedwig

Die Kathedrale weist noch die alte, stark zerstörte Mauerkrone auf. Welche abgerissen und durch eine neue ersetzt wurde.

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Kommentare (2)

  1. Horst Nowack

    Laterne auf der Hedwigskuppel

    Ist es nicht so, dass die neue Kuppel steiler nach oben geht und eine
    Laterne daher aus optischen Gründen nicht mehr passte ?
    Der Versuchsaufbau zeigt es.

    a) Hat Schwippert die steilere Form übersehen ?
    b) Die Betonrippen ließen die ursprüngliche Form nicht zu.

    • Sehr geehrter Herr Nowack,
      aus ästhetischer Sicht kommen Ihre Antworten sicher in Betracht.
      Es gibt aber auch verschiedene andere Legenden, wie die von Henselmann,
      der keine anderen Laternen in Ost-Berlin zuließ als seine auf den Türmen am Frankfurter Tor. Bisher habe ich dazu noch nichts finden können.
      Ihr
      Konstantin Manthey

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