Fotofund: Baustelle St. Hedwig um 1953 mit Laterne

Als letztes Bild von der Zeit des Wiederaufbaus eine weitere Aufnahme der Kuppel, dieses Mal mit dem Versuchsaufbau einer Laterne, die Henselmann wohl nicht wollte (siehe Text beim 1. Post der Reihe). Dabei hätte die Laterne die historische Kuppel seit dem Umbau durch Max Hasak aus dem
19. Jahrhundert wieder hergestellt, diese Form war eine das Stadtbild prägende Kubatur.

Post 1 mit Kreuz (intern)
Post 2 vor dem Richtfest ohne Aufbau (intern)

St. Hedwig ca. 1953, die Kuppel ziert ein Laternenmodell
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten EBO
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Kommentare (2)

  1. Gestalterisch ist die Laterne hilfreich. Sie nimmt der Kuppel die Schwere, öffnet sie nach oben, schafft Verbindung zum Himmel. – Eine andere Frage ist, ob es die Rekonstruktion einer historischen Laterne sein muss oder nicht besser eine neue Laterne. Dazu fällt doch sicher auch heutigen Künstlern etwas Überzeugendes ein! Und es wäre konsequent, auf eine nach dem Krieg neu gebaute Kuppel auch eine neue Laterne zu setzen.

    • Vielen Dank für den Kommentar. Ich fände es auch einen interessanten Akzent. Jedoch sind vermutlich die denkmalpflegerischen Bedenken über 60 Jahre nach der erneuten Kuppelfertigstellung hoch. Ihr KM

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