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Vor 73 Jahren: Zerstörung von St. Hedwig

Als die Alliierten im Zweiten Weltkrieg verstärkt Berlin aus der Luft angriffen, wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. März 1943 auch die St. Hedwigs-Kathedrale ein Opfer der Bomben. Eine Brandbombe durchschlug die hölzerne Dachkonstruktion der Kuppel und ließ nur die Umfassungsmauern und die Säulenkerne stehen. Bis in die Krypta soll die Beschädigung vorgedrungen sein.
Dabei habe Msgr. Dr. Banasch, 20 Mal versucht die Feuerwehr zu erreichen, diese sei jedoch erst nach 2 1/2 Stunden angerückt. Da zu dieser Zeit der Befehl bestand, Kirchen nicht vorrangig zu löschen. Sonst hätte man wohl die Kathedrale retten können.
Bis 1946 erfolgte die Beräumung und Sicherung der Ruine. Dann wurde überlegt wie die Kuppel wieder hergestellt werden konnte. Eine Holzkonstruktion war ebenso im Gespräch, wie die umgesetzte Variante mit den Stahlbetonrippen. Dies wurde bis 1954 realisiert. Erst danach konnte an den Innenausbau gedacht werden.

Blick auf die Ruinen-Fassade, vermutlich 1946
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten

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