Kalenderblatt 18: St. Hedwig als Werbehintergrund

Die die Stahlbetonkonstruktion der Kuppel von St. Hedwig in Fachkreisen wohl bekannt ist, verwundert kaum. Das die sich zum Oculus hin verjüngenden Linien Freunden von modernen Strukturen gefallen können ist auch keine Neuheit. Besonders ist die Verwendung als Bildhintergrund für Portrait und Werbeaufnahmen. Da mich diese Entdeckung so überraschte musste ich Sie doch hier einmal beleuchten. Auch wenn ich nicht genau verstehe welche Aussage dieser Ausschnitt dem Bild eines jungen Dirigenten geben soll, kann man es zumindest als eine Kuriosität verbuchen. Gut denkbar, das bereits der „montierende“ Fotokünstler nicht wusste wohin diese Kuppel gehört. 
Der Dirigent Garrat Keast, im Seitenprofil, vor die Kuppel von St. Hedwig montiert
Foto: Marco Borggreve
Q: http://www.garrettkeast.com/images/garrett-keast-gallery-6.jpg
Werbepostkarte mit einem Ausschnit des Motivs (s.o.)
Foto; K. Manthey, 2016

Leider verwackelt die Weiterentwicklung des Motivs als Werbekarte für das Kurpfälzisches Kammerorchester, Mannheim. Diese Karte war der Auslöser für meine Recherche. Hier nun zumindest mit Gold, frei nach Schwippert, könnte man meinen. 
Naja, wenigsten klassische Musik, ich freue mich schon auf die erste frivole Werbung mit St. Hedwig als Hintergrund. Wobei Death-Metal würde mir auch schon reichen ;-). In diesem Sinne aufmerksamen vierten Advent!

weitere interne Links zur Kalender-Reihe:
6.: Nikolaus

Kommentare (3)

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  3. Pinkback: Kalenderblatt 25: Kind da! - Kirchenbauforschung

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