Landpartie III: Blumenthal (Vorpommern)

So wie Hoppenwalde entstand ein Jahr zuvor, 1747, auf Geheiß Friedrichs des Großen die gemischt konfessionelle Siedlung Blumenthal. Neben einer evangelischen Kirche auf einer Art Anger, findet sich etwas abgelegen, gegenüber des Friedhofs die St. Stephanus-Kirche von 1908. Architekten waren die Herren Rogge und Milewski aus Stettin.
Seit 1820 gab es ein Haus mit Schulzimmer und Betsaal für die Katholiken vor Ort. Zu Beginn gab es vier Familien, zur Zeit des Kirchbaus nicht mehr als 120.

Außenansichten von St. Stephanus, Foto: K. Manthey, 2015
Innenansicht, Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten des Erzbistums Berlin

Die Größe der Kirche hing mit den im Sommer in der Landwirtschaft arbeitenden Schnittern aus Polen zusammen. Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Gemeinde vor Ort zeitweise auf 750 Gläubige an und wurde eine zur Kuratie Ueckermünde gehörige Lokalie. Mittlerweile ist die katholische Kirche von Blumenthal Gottesdienstort von Hoppenwalde.

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