St.-Johannes-Basilika, Berlin-Neukölln (Kirchenführung 3.2.2021)

St.-Johannes-Basilika wäre heute der Ort der zweiten Kirchenführung der Reihe Berlins Sakralarchitektur gewesen. Aufgrund der aktuellen Lage führt Sie dieser Text der Kirchenführerinnen Tatjana Stephanowitz und Agnes Ballhause in diese besondere Berliner Kirche am Rande der Hasenheide ein. Wir hoffen weiterhin, dass eine Kirchenbegehung vor Ort nachgeholt werden kann. Den Jahresplan für 2021 finden Sie hier. Es wird zu jeder Kirche ein Angebot geben. Viel Freude und Wissenszuwachs wünschen wir Ihnen mit diesem Beitrag zur St.-Johannes-Basilika.

Ort und Vorgeschichte

Der Ort, auf dem die St.-Johannes-Basilika errichtet wurde, wurde in der Vergangenheit durch die preußische Militärgeschichte geprägt. Das nahe gelegene Tempelhofer Feld, auch großes Feld genannt, diente seit 1722 als Manövergebiet und als Exerzierplatz der preußischen Armee. Bis zum Jahre 1914 war das Tempelhofer Feld ein Paradeplatz. Seit den 1880er Jahren wurde das Gelände für die Luftfahrt genutzt. In den 1890er Jahren führte hier das Preußische Militär Luftschiffe vor. 1909 fand auf dem Tempelhofer Feld der erste Motorflug statt. Am 29. August 1909 landete hier erstmalig ein Zeppelin und am 27. September 1909 unternahm Hubert Latham den ersten Flug über einer Stadt vom Tempelhofer Feld zum Flugplatz Johannisthal. Das von Bildhauer Victor Seifert gestaltete Denkmal für die gefallenen Luftschiffer vor dem Eingang der St.-Johannes-Basilika ist ein Verweis auf die Bedeutung des Ortes für die frühe Luftfahrtgeschichte.

Ausschnitt aus der Beilage zum Adressbuch für Berlin und seine Vororte 1907
Alfred Mende 1907 – www.blocksignal.de CC BY 3.0
Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Tempelhofer_Feld#/media/Datei:Berlin_Tempelhofer_Feld_1907.jpg

Planung der Garnisonskirche

Der Zuzug von Menschen aus Katholischen Gebieten des Deutschen Reiches seit Mitte des 19. Jahrhunderts erforderte die Errichtung von Katholischen Gotteshäusern in einem evangelisch geprägten Berlin. Vor allem Menschen aus Schlesien brachten den Katholischen Glauben in die Stadt. Deshalb sollten zwei Garnisonskirchen unweit des Tempelhofer Feldes errichtet werden. Für ihren Bau wurden 1892 Wettbewerbe ausgeschrieben. Die Ausschreibung für die evangelische Garnisonskirche gewann der Architekt Ernst August Roßteuscher (1849 – 1914). Der von ihm entworfene Bau entsprach einer von der Frühgotik inspirierten Emporen Hallenkirche. Sie befindet sich auf dem früheren Karl-Friedrich-Platz, dem heutigen Gelände des Südsterns.

Die ehem. evangelische Garnisonskirche, heute: Kirche am Südstern,
Foto: Constantin Beyer 2017

In der Konkurrenz um die Katholische Garnisonskirche bewarben sich 4 Architekten. Zwischen dem Beginn der Ausschreibung am 2. März 1892 und dem Abgabetermin am 17. April, an dem 7 Entwurfszeichnungen vorliegen sollten, lagen nur wenige Wochen. Zu den Vorgaben gehörte die Einhaltung des Kostenbudget von 70 000 Talern und die Größenanforderung für 1500 Plätze. Für die Gestaltung gab es einen freien Spielraum. Ein Mittelschiff wurde empfohlen. Am 20. Mai wurde August Menken (1857 – 1903) als Wettbewerbssieger bekannt gegeben.

August Menken

August Menken erblickte am 26. Juni 1858 in Köln das Licht der Welt. Er war Sohn von Clemens Menken einem bekannten Politiker der Zentrumspartei. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er 1877 Studium der Architektur in Berlin, zuerst an der Bauakademie und später an der Technischen Hochschule. Sein Lehrer war unter Anderem Julius Carl Raschdorff (1823-1914), der Erbauer des Berliner Doms. Seine Studienzeit unterbrach der angehende Architekt mit einem längeren Aufenthalt in Italien. Bereits als Student beteiligte sich Menken erfolgreich an Wettbewerben. Er errang 1885 den begehrten Schinkelpreis mit Entwürfen zu einer Textilwarenbörse. Menken schloss sein Studium 1886 mit dem 2. Staatsexamen ab.

August Menken in Rom, Aufnahme zwischen 1886 und 1889.
Reproduktion: Anne Rogg (geb. Koelblin) CC BY 3.0
Q: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:August_Menken_in_Rom.jpg?uselang=de

Der Beginn seiner Laufbahn prägte eine unstetige Zeit von Ortswechseln. Erst 1890 verlegte er endgültig seinen Arbeits- und Lebenssitz nach Berlin. Ebenfalls war der Architekt in den Bund der Ehe eingetreten, aus der 5 Kinder hervorgingen. 1892 beendete Menken seine Tätigkeit für den Staatsdienst und gründete ein eigenes Architekturbüro. Das erste und bekanntestes Projekt seiner Berliner Schaffenszeit ist die St.-Johannes-Basilika. In einer relativ kurzen Tätigkeitsspanne entstand ein vielseitiges Werk, dass neben Kirchenbauten beider Konfessionen auch Profanbauten umfasste. Bereits am 18. September 1903 verstarb der Architekt in einem Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Menken griff in seinen Bauten auf vielfältige Stilelemente zurück, die er der jeweiligen Region anpasste. Für den mitteldeutschen Raum griff er auf den Neugotischen Werksteinbau zurück, für seine Profanbauten verwandte er Elemente der Backsteingotik, der Neorenaissance und des Neobarock.

Baugeschichte

Katholische Garnisonkirche in Berlin-Kreuzberg. Heutige St.-Johannes-Basilika Berlin-Neukölln. Wettbewerbsentwurf von August Menken 1892
Reproduktion: Anne Rogg (geb. Koelblin) CC BY 3.0
Q: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:August_Menken_(1858-1903)?uselang=de#/media/File:Entwurf_Johannes_Basilika_Berlin.jpg

August Menkes Wettbewerbsentwurf basierte auf einen streng symmetrischen kreuzförmigen dreischiffigen Grundriss. Äußerlich war Menkes Garnisonskirche ein monumentaler Werksteinbau, der sich am Stil der rheinischen Spätromanik orientierte. Der Entwurf wurde mehrmals überarbeitet. Der monumentale romanische Charakter des Bauwerkes wurde durch neogotische Elemente aufgelockert. In die Rundfenster wurden Vierpässe eingesetzt. Nach ihrer Grundsteinlegung 1894 war der St. Johannes Basilika nach 2jähriger Bauzeit im Rohbau fertiggestellt, so dass mit dem Innenausbau begonnen werden konnte. Der feierliche Einweihungstag der beiden Garnisonskirchen war der 8. Mai, bei dem das Kaiserpaar anwesend war. Viele der am Bau Mitwirkenden erhielten hohe Auszeichnungen. August Menken erhielt für seinen Einsatz am Entwurf und Bau der Kirche, den Adlerorden vierter Klasse. Am 3. Dezember 1906 erhob der später heiliggesprochene Papst Pius X. die Berliner Garnisonkirche zu einer päpstlichen „basilica minor“. Diese besondere Ehre konnte der Schöpfer dieses Bauwerks nicht mehr erleben

Außengestaltung

Die St.-Johannes-Basilika gehört zu den schönsten Kirchenbauten Berlins. Charakteristisch ist die monumentale Außenwirkung des Bauwerkes, das sich an Stil der spätromanische rheinischen Kirchenbauten orientiert. Der Bau ist auf dem Prinzip eines Kreuzgrundrisses gestaltet. Die Fassade ist mit hellem Tuffgestein und schlesischen Sandstein verkleidet. Auffällige Gestaltungselemente sind das eintürmige Westwerk, und die halbrunde Apsis im Osten. Der 77 Meter hohe Turm wächst aus einem viereckigen Grundriss empor, und endet in einem oktogonalen Obergeschoss, das mit einer hohen Kegelspitze versehen ist. Die Eingangsfassade und die Fassaden der Querhausarme sind mit Fensterrosetten, Bogenfriesen und Lisenen reich gegliedert. Die Fensterrosette über dem Tympanon des Eingangsportals ist die flächenmäßig größte.

Der Eingangsbereich mit dem Tympanon-Relief, Foto: Konstantin Manthey 2014

Ein halbkreisförmiges Relief aus hellem Sandstein schmückt das Tympanon am Eingangsportal Das Werk eines unbekannten Bildhauers zeigt die Szene aus dem Lucas Evangelium, in der Johannes der Täufer zu den in den Diensten von Herodes stehenden Soldaten spricht.

Auf die Frage der Soldaten: Was sollen wir tun? antwortete Johannes: Tut niemandem Gewalt an, erpresst niemanden und begnügt euch mit eurem Solde.

Eine größere Anzahl dieser Soldaten wurden Anhänger des Johannes. Viele Anhänger der Anhänger, schlossen sich nach dem Tode von Johannes, später Jesus von Nazareth an. In der weiteren Geschichte findet man die Johannes-Jünger unter dem Namen Mandäer wieder.

Tatjana Stephanowitz

Grundriss und Größe

Das Innere der St.-Johannes-Basilika trägt den Grundriss eines Kreuzes, Die Kirche ist dreischiffig, geöffnet zu einer zentralen großen Mitte, der Vierung. Es gibt ein großes Querschiff im Osten und ein kleineres im Westen sowie zwei niedrige Seitenschiffe. Die Basilika zeigt alle Merkmale einer Kirche alten Stils. Mit dem mittelalterlichen Stil sollte auf das christliche Mittelalter also einen gesellschaftlichen Idealzustand auf der Basis christlicher Werte verwiesen werden. Das Besondere ist die große zentrale Mitte, die prächtige Malerei und die modernen farbigen Fenster, auch die ursprünglichen Fenster waren bunte Glasfenster. Schon die Zeitgenossen waren beeindruckt von der Größe und vom Glanz der inneren Kirche. Mit etwa 1300 Sitzplätze und 2000 Stehplätze hat die Basilika das größte Fassungsvermögen aller katholischen Kirchen im Erzbistum Berlin.

Grundriss der St.-Johannes-Basilika
Q: Berlin Stadt und Kirche, 1979

Übrigens den 1. Weltkrieg hat die Kirche noch ohne großen Schaden überstanden. Im 2. Weltkrieg gab es hingegen schwere Schäden und Verluste, insbesondere die Zerstörung sämtlicher Fenster sei hier erwähnt.

Innenraum der St.-Johannes-Basilika

Der Innenraum der St.-Johannes-Basilika beeindruckt durch seine reiche, tiefe Farbstimmung, ornamentale Wandbemalung, bunt spielendes Licht der Glasfenster und vielfarbige Altäre. In den Gewölben gab es blaugrundige Rankenmalerei zwischen den Medaillons. Die Medaillons gibt es noch, das Rankenwerk nicht mehr. Trotz Kriegsschäden und moderner Farbverglasung ist bis heute viel vom ursprünglichen Eindruck erhalten geblieben.

Das Innere, Foto: Constantin Beyer 2016

Altarraum

Während der 1970ziger Jahre kam es zur grundlegenden Umgestaltung und Restaurierung der Basilika. Dabei wurde der Chorraum ein Joch weit in das Mittelschiff hinein gezogen, um auf einem erhöhten Unterbau einen neuen Altar zu bauen. Der ehemalige Hochaltar ist heute Sakramentsaltar. Er ist überbaut von einem prächtigen Baldachin auf vier Mamorsäulen, ein sogenanntes Ziborium, ein Altartypus mittelalterlicher Kirchen.

Der Hochaltar mit Baldachin, Foto: Konstantin Manthey 2014

Dieser Baldachin über dem Altar und vor allem auch der Christus dargestellt als Pantokrator, also Weltenherrscher, in der Apsis erinnern an die frühchristlichen Basiliken Roms. Das Motiv des Pantokrators war in romanischer Zeit sehr beliebt, vor allem in Süditalien. Menken hatte sich während seines Italienaufenthaltes für die Innenräume und Farbstimmung solcher frühchristlichen byzantinischen Kirchen interessiert. Eine weitere Parallele besteht zu mittelalterlichen romanischen Kirchen wie beispielsweise die Benediktinerabtei Maria Laach.

Malereien in der Apsis und an den Seiten

Das Apsisgemälde, Christus als Pantokrator wurde nach Mosaiken des 12. Jahrhunderts in den Kathedralen von Monreale und Cefalu in Sizilien gemalt. Dargestellt ist Christus im Segensgestus und der offenen Bibel in seiner Hand mit den lateinischen Worten: Ego sum Dominus Deus tuus, d.h. Ich bin der Herr dein Gott.

Das Apsisgemälde, Foto: Konstantin Manthey 2013

Der Heiligenschein hat eine Größe von 3,25 m im Durchmesser, der Kopf misst vom Scheitel bis zur Bartspitze 4,75 m. Der riesige Christus ist umgeben von Engeln. Den Stirnbogen der Chorwand schmücken musizierenden Engel in runden Medaillons.

Der Gewölbeabschluss der Vierung, Foto Agnes Ballhause 2020

Rechts und links am Chorbogen ist die Malerei zur Verkündigung an Maria zu sehen. Auf der linken Seite ist der Engel, der Maria die frohe Botschaft verkündet und auf der rechten Seite ist die jugendliche Muttergottes dargestellt. Die in den Gewölben dargestellten Medaillons mit militärischen oder dynastischen Bezug stammen noch aus der ursprünglichen Ausmalung. In den Medaillons der Mitte (Vierung) sind 8 Engel zu sehen.

Kanzel und Kaiserloge

Die Kanzel, Foto: Frank Vetter
Q: Bildarichiv EBO

Die Kanzel ist aus dem Erbauungszeit 1897. Auf stämmigen Sandsteinpfeilern ruht der viereckige Kanzelkorb mit halbkreisförmiger Brüstung. Im Kanzelkorb sind 4 Glasfenster mit aufgemaltem Marmoreffekt eingesetzt. Der Deckel ist aus Holz und wird beherrscht von der Figur des Erzengels Michael, der mit Schild und erhobenem Flammenschwert in Kampfeshaltung dargestellt ist.

Deckenbild in der Kaiserloge, Foto: Konstantin Manthey 2014

Die Kaiserloge war von innen zugänglich und hatte auch einen besonderen äußeren Eingang. Vorgaben waren zur Erbauungszeit: Altar und Kanzel mussten von der Loge aus sichtbar sein, dagegen durfte die Loge nicht zu sehr dem Einblick der Kirchengänger ausgesetzt sein. Die Loge nutze der Kaiser Wilhelm II. nur einmal während des Pontifikalamtes anlässlich der Weihe.

Marienaltar und Josephsaltar

Noch aus der Erbauungszeit der Basilika von 1897 ist der Marienaltar. Hersteller waren die Bildhauer Iven, Riegelmann und Massler, ebenso wie beim Hochaltar. In der Mitte über dem Tabernakel und damit im Zentrum der gesamten Altaranlage erhebt sich die Statue der betenden Maria unter einem Baldachin in gotischer Stilform. Die Leuchterbänke rechts und links des Tabernakels weisen Schriftzüge auf „Ave gratia plena“, übersetzt: „Sei gegrüßt voll der Gnade“  und „Veni coranaberis“ („Kommt von den Höhen“). Die Seitenflügel sind in Erinnerung an mittelalterliche Malweisen auf goldenem Grund gemalt. Verkündigung des Engels an Maria und die Krönung Mariens. Beide werden überkrönt von imaginären Kuppelbauten.

Ebenfalls aus der Erbauungszeit und von den selben Herstellern ist der Josephsaltar in der St.-Johannes-Basilika. Sein Aufbau ist eine Retabelanlage mit Leuchterbänken und zwei Seitenflügeln, ähnlich dem Marienaltar. In der Mitte befindet sich die Josephsfigur mit dem Jesuskind. Die Seitenflügel zeigen: links Jesus als Weltenkönig mit Hochzeit Marias mit Joseph und rechts, Jesus als Weltenkönig mit dem Tod des hl. Joseph.

Fenster und Orgel

Ursprünglich besaß die Kirche eine aufwendige farbige Fensterverglasung mit Maria, Engeln, Evangelisten, Christus von der Glasmaleranstalt Didden und Busch aus Berlin. Die alten Fenster wurden bei einem Luftangriff im 2. Weltkrieg zerstört. Über einen Zeitraum von 40 Jahren entstand ein neues Fensterprogramm von Helga Lingnau-Sacks, das sich von dem des 19. Jhd. deutlich in Form und Inhalt unterschied.

Die Südrosette, Foto: Constantin Beyer 2016

Sie schuf als ihr erstes Fenster 1950 die Südrosette (rechtes Fenster). Das Thema: die Apokalypse, die Geheime Offenbarung des Johannes. In der Mitte das Lamm Gottes, darum herum verschiedene Engel, im äußersten Kranz die 24 Ältesten und die Symbole der vier Evangelisten.

Frau Lingnau-Sacks schuf nach und nach alle farbigen Fenster der St.-Johannes-Basilika: die Apostelfenster in der Apsis, in der Nordrosette (linkes Fenster): Ausgießung des Heiligen Geistes auf die ganze Menschheit, Heilige der deutschen Kirchengeschichte und der Bistumsgeschichte, schließlich die Märtyrer des Nationalsozialismus wie Bernhard Lichtenberg, Alfred Delp, Edith Stein, Dietrich Bonhoeffer.

Die Ausgießung des Hl. Geistes, Foto: Constantin Beyer 2016

Aus der Werkstatt des Orgelbaumeisters Wilhelm Sauer in Frankfurt/Oder stammt die Orgel. Sie wurde im 2. Weltkrieges nicht zerstört.

Agnes Ballhause

Die Orgel aus der Bauzeit, Foto: Konstantin Manthey 2014

Würdigung

Die St.-Johannes-Basilika in Berlin-Neukölln ist in vielerlei Hinsicht eine sehr besondere Kirche. Ihre Größe und Ihr Standort, dicht an einer großen Grünanlage, machen den Bau imposant. Zwar liegt die Kirche im Vergleich zum evangelischen Pendant abgelegen von der Magistrale, jedoch wirkt der Bau somit nahezu malerisch. Dies trifft auch auf den Innenraum zu. Dort erzeugen die Fenster aus den Nachkriegsjahrzehnten die oft im Historismus geforderte mystisch-andächtige Aura. Bis heute ist die Kirche ein lebendiger Ort. Sowohl die polnische Mission als auch die Militärseelsorge feiern hier neben der ursprünglichen Ortsgemeinde regelmäßig Gottesdienste. Die St.-Johannes-Basilika sollte auf keiner Besuchsliste von Kirchenbaufreunden in Berlin fehlen.

Der bauzeitliche Taufstein im Lichtspiel, Foto: Konstantin Manthey 2014

Weiterführendes

Seite der Kirche St.-Johannes-Basilika

https://www.johannes-basilika.de/historisches

Unsere Kirchenführungen bei youtube

Die Kirchenführungen auf der Seite des Erzbistums Berlin

https://www.erzbistumberlin.de/kultur/kirche-kunst-kultur/kirchenfuehrungen/

Auch eine Kirche von Menken

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