Zahlen zum Baubestand

Derzeit arbeite ich fleißig und stelle einen Artikel fertig. Dafür habe ich einmal eine meiner Tabellen teil ausgewertet und fand einen hohen Anteil von Kühn-Projekten. Ja, er war Diözesanbaurat und präsent. Dennoch bin ich von der hohen Anzahl überrascht.
Zwischen 1926 und 1940* entstanden nach meinen Recherchen 101 Sakralbauten (Kapelle, Kirchen, Notkirchen bei einem Bestand von insgesamt 290-300. Davon waren 33 von Carl Kühn, 
11 von Josef
Bachem, 7 von Hermann Bunning, 6 von Wilhelm Fahlbusch, 4 von Josef Bischof, je 3 von
Josef Weber sowie Martin Braunstorfinger. 

Viele weitere vorher sehr aktive Architekten sind in
diesem Zeitraum mit nur einer Kirche vertreten wie August Kaufhold. Auch Carl Kühn hatte zuvor schon einige Kirchen gebaut. Ebenso wie natürlich viele andere. 
Wenn bisher 67 zuordnen können, von wem sind die weiteren 34? 
Außerdem gab es gerade in dieser Zeit viele Entwürfe, die durch andere oder gar nicht realisiert wurden.
Eine spannende, intensive Bauzeit im jungen Bistum.

___

*1926 weil ab dann Bauten systematisch durch den Bonifatiusverein mit bis zu 75% gefördert wurden (wichtig für den Artikel); der letzte Kirchenbau für Berlin ist St. Konrad in Berlin-Falkenberg von Josef Bachem, 1940. 

Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.