Josef Weber

In den 1920er und 30er Jahren treten im katholischen Kirchenbau im Berliner Bereich, für mich, neben Carl Kühn vor allem Wilhelm Fahlbusch, Hermann Bunning und Josef Weber in Erscheinung.

Mit diesem befasst sich der heutige Beitrag, auch wenn die ermittelte Bauwerke-Anzahl Weber für 1926-40 eher in das hintere Mittelfeld bringen, war er ebenso wie die anderen genannten Herren im katholischen Sektor gut aufgestellt und hatte als Bauberater für den Gesamtverband der Katholischen Kirchengemeinden Groß-Berlins eine wichtige Rolle.
Josef Weber gehört neben Fahlbusch zu den Wiederaufbauern des Bistums. Bunning und Kühn verstarben bereits vor Kriegsende (1930 bzw. 1942).

Dank der Recherchen von Peter Jung, Berlin, lässt sich zu Weber biografisches folgendes sagen:
Josef Weber ist am 08.06.1891 in Berlin geboren und am 13.01.1971 ebendort gestorben. Er war verheiratet mit Sophia Weber.

Briefkopf von Josef Weber aus einem Brief von 1952, Q: PfArch St. Michael, Berlin Mitte

Die bisher bekannten Bauten sind:
St. Clemens, 1910/11, Entw. Bunning und Weber; der Altarraum in St. Laurentius, 1924;
die St. Carolus-Kapelle, Berlin-Grunewald, 1929; Mater dolorosa, Berlin-Buch, 1936;
die Maria-Hilf-Kirche, Schwanebeck OT Gehrenberge 

sowie nach dem 2. Weltkrieg:
Der Umbau von Herz-Jesu, Berlin Prenzlauer Berg, 1946 und der Umbau von St. Michael, Berlin-Mitte, bis 1963.

Die Akten zu Herz-Jesu erwähnen Josef Weber als Diözesanbaurat, was er höchstens kommissarisch für kurze Zeit hätte sein können, denn ab 1946 hatte Felix Hinssen dieses Amt inne.

Kommentar (1)

  1. Hallo Konstantin,
    gibt es für Geburtsdatum- und Ort eine Quelle? In den Standesamtsunterlagen von Berlin konnte ich bisher keine Geburt feststellen. In den Adressbüchern taucht ein Josef Weber ab etwa 1913 in der Hohenstauffenstr. auf. Das wäre Schöneberg.

    Viele Grüße Norbert

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