Vortrag XII: Kirchenführung Französisch-Buchholz, 4.10.

Hochaltar, Kanontafeln

Am 4. Oktober darf ich durch eine von Carl Kühns späten Kirchenbauten führen –
die Kirche St. Johannes Evangelist in Berlin-Französisch Buchholz (weitere Bilder). Dieses Kirchlein ist Teil einer Typengruppe, die Kühn auf Verlangen geistlicher Bauherren seit 1934 mehrfach errichtete. Doch im Vergleich zu den Schwesterbauten (Falkensee, Heiligensee, ehem. St. Wilhelm, St. Nikolaus) ist die Buchholzer Siedlungskirche nicht verputzt, somit erzeugt der gelbliche Backstein ein anderes Bild als viele Putzbauten der späten NS-Zeit.

Buchholz, Katholische Kirchen, Berlin, Carl Kühn

Untersichtiger Blick auf den Turm von St. Johannes Evangelist von Carl Kühn 1937, Foto: K. Manthey, 2017

Allen Geschwisterkirchen ist die Holzverschalung des Dachturms gemein. Neben der einfachen Bauform stellt dies eine historische Reminiszenz dar, an märkische Dorfkirchen, die sich vielfach in der Mark Brandenburg finden lassen. Dies geschieht in einer Phase, die vorrangig heimatliche Architektur hervorbrachte. Am 10. Oktober 1937 wurde die St-Johannes-Kirche geweiht. In diesem Jahr feiert Sie also ihren 80. Geburtstag. Grund genug die Kirche zu besichtigen, dabei kann man gleich einmal sehen was sich im Altarraum im Vergleich zum unten stehenden Bild so alles getan hat.

Buchholz, Berlin, Kirche

Bauzeitlicher Hochaltar, Aufnahme um 1937; Q: PfAR Mater dolorosa, Berlin-Buch; Reproduktion: K. Manthey

Herzliche Einladung zur Führung, am 4.10.2017, um 18 Uhr in Französisch Buchholz, Eddastr. 17, 13127 Berlin

 

Externe Links zur Kirchenführung

Veranstaltungsseite der Akademie
Jahresprogramm der Kirchenführungen 2017 als PDF
Die bisher erschienenen Kirchenkarten (kostenlos bestellbar)

 

 

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